Ich sehe aus dem Restaurants des Flughafens Schwechat und
stelle fest, dass Schönheit und Ästhetik hier niemals gelandet sein können. Ein
leichter Regen unterstreicht die Trostlosigkeit gepaart mit Gleichgültigkeit.
Im Grunde möchte auch niemand hier verweilen sondern abreisen.
Der Flug HG2170 ist von 14.25 auf 17.05 verschoben.
Nach einem planmäßigen und doch nicht planmäßigen Start
waren wir gegen 17.10 auf der Startrampe und zum Abflug bereit.
Um 20.05 Ortszeit Corfu sind wir auf der Insel der Erwartung
und Hoffnung gelandet. Die Finsternis lag auf der Insel. Nicht nur die
Dunkelheit der Nacht (20.05 Uhr) sondern auch ein graues Wolkengebilde mit
immer wieder aufzuckenden Lichtern ohne Nachgrollen. Der Taxifahrer fand mit Mühe
die Studios Evia in Kombination mit Taverne. Leider war kein Zimmer mehr frei
aber die Erkenntnis, dass der Taxifahrer noch da ist. Er brachte uns zur Villa
Myrto.
Auf der Suche nach einem Verantwortlichen oder einer
Verantwortlichen fand ich einen splitternackten Holländer. Seine nahtlose
Bräune ließ mich auf seinen Po starren. „Kalispera“ gefolgt von einem „Oh! I am
so sorry“ Mir war es nicht sorry. Der nackte Holländer half die Vermieterin zu
finden. Die Chefin eine Amerikanerin präsentierte uns ein Appartement mit
Doppelbett plus Einzelbett.
Einige Tropfen in den Pool und auch als Wein in mir machten
mich müde. Die Decke der Geborgenheit und Liebe deckte meinen Körper sanft zu.
Wunderschön der Sonnenuntergang in Griechenland. Ich wünsche Euch schönen und erholsamen Urlaub. Bussi Gabi
AntwortenLöschenDanke liebe Gabi. Griechenland ist wie nach Hause fahren.
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