Sonntag, 14. September 2014

Corfu / Süden: Par. Halikounas, Par. Issiou

Als ich gestern in mein Bett stieg, wurde ich in den Schlaf mit Donnergegrummel gesungen. Wenig später wurde ich wieder aus meinen Träumen gerissen mit heftigen taghellen Blitzen und dazugehörigem Gedonner in ohrenbetäubender Lautstärke.

Heute Morgen waren die Straßen sehr nass aber die Sonne versuchte wieder ihr morgendliches Glück.
Das Ausflugsziel heute war der Süden. Die Fahrzeit war eine Wettfahrt mit dem Regen. Die drohende dunkle Wolke war wie ein schlechtes Omen über uns. Im Süden, der sich außergewöhnlich flach und als schmaler Weg zeigte, ergoss sich der Regen über das Meer und das Land. Eine handvoll Menschen suchte Schutz in einer kleinen Strandbarbude am Par. Halikounas. Die graue Wolke durchzuckt mit Blitzen zeigte kaum einen hellen Horizont und auch kein Ende dieses traurigen Wetters. Nach einem Café Frappé und einem Glas Wein setzte sich die Sonne wieder mit stechender Hitze durch.

Die Fahrt über das Landesinnere nach Par. Issiou konnte fortgesetzt werden. Denn der Weg am Strand endlang präsentierte sich mit zu vielen tiefen Wasserlöchern und war mit dem Moped spaßentfremdet. Der Strand in Par. Issiou mit seinen nassen Dünen hatte seinen optischen Reiz, lud mich aber nicht zum Baden ein.



Die Heimfahrt wurde angetreten mit der Option am FKK-Strand nach Mirtiotissa zu fahren.
Abendessen im belebten kleinen Dorf Pelekas, gutes Essen, stockbesoffener Kellner, alles gut.
Zum Nachdenken: Sämtliche Touristen ob im Achiolleion, am Strand, in Tavernen, bei Aussichtspunkten oder in Cafes sind 46 bis 60 Jahre alt. Wo ist die Jugend? Wenn meine Generation nicht mehr auf Urlaub fährt, was dann? Die Asiaten sind die Zukunft. Was ich sehr oft las war: China-Town, China-City, China-Shops, China-Design, China-Restaurant, … Die Vorbereitungen sind im Laufen.

Gefällt mir: die weißen Blüten einer Palme


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