Dienstag, 9. September 2014

Corfu / Nordwesten: Agios Arilla, Agios Stefanos, Sidari

Das Wetter zeigt sich wie im Rest von Europa und dem heurigen Sommer abwechslungsreich. Selbst hier wird die Sonne stets von Wolken begleitet und wenn sie Lust dazu haben beweinen sie auch etwas.
Das heutige Ziel war, so wie gestern, der Nordwesten. Ein Stopp in Agios Arilla machte mir klar, dass die Wahl des Wohnens in Mirtiotissa die Richtige war. Auch Agio Stefanos war ausschließlich für Touristen errichtet; Bars, Tavernen, Shops und Supermarkets standen sich fast selbst im Weg.

Ein Stopp im Landesinneren in dem Ort Doukades am Patia und einem Greek-Café umringt von alten Griechen ließen mich wieder an das Urtümliche dieses Landes glauben. Es scheint hier hat die Zeit andere Uhren mit einer anderen Skalierung. Ich erfreute mich dieser Erkenntnis.

Sidari war die nächste touristische Hochburg mit einer besonderen Sehenswürdigkeit dem „Canal d’amore“. Der Legende nach sollen Frauen die beim Durchschwimmen des Sundes an den Mann ihres Herzens denken, ihn bald ehelichen. Wenn alle heiraten, die ich hier gesehen habe, sollten schon Massenhochzeiten in verschiedenen Ländern geplant werden.



  
Eine dieser aneinander gereihten Sandsteinbuchten kam einer Zwillingsschwester auf Milos gleich. Einer meiner Lieblingsstrände dieser Kykladen-Insel. Ein paar Minuten lang machte ich eine Zeitreise ins letzte Jahr auf die Insel Milos um die Bestätigung zu sehen, dass die Unberührtheit vom Sarakiniko Beach die Vollkommenheit ist.

Wieder im jetzt trat ich die Heimreise nach Mirtiotissa als Mopedmitfahrerin an. Die letzten Sonnenstunden genoss ich am nahen FKK-Beach mit einem Café-Frappé und den Gedanken was ich morgen wohl erleben darf.

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