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| Kloster Patrokrator |
Eine wilde Passstraße windet sich voller engster Kehren
hinauf zum Patrokrator. Es wird um die Höhe gestritten 906 oder 917 Höhenmeter.
Also für mich als Österreicherin ist das eine so das andere ein Hügel. Auf
einer Insel wirkt ein Berg in dieser Höhe immer hoch. Die Landschaft bis zum
Ziel ist karstig und kahl. Am Gipfel thront das Kloster Pantokrator (1347)
nicht mehr alleine – obwohl es verlassen wurde – sondern ein nahe gelegener
Funkantennenwald hat sich nieder gelassen. Die Antennenmasten hinter mir gelassen
und vor mir ein atemberaubendes Panorama. Ich konnte bis nach Albanien sehen,
Strände erkennen, einen große See und die Städte Sarande und Ksamil. Albanien
ist für mich ein völlig weißer Fleck auf meiner Landkarte. Ich habe keine
Kenntnisse über dieses Land.


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| Paleo Perithia |

Das Dorf Paleo Perithia aus venezianischer Zeit was
jahrzehntelang unbewohnt, heute haben sich immerhin fünf Restaurants und einige
Luxus-Appartements für Urlauber nieder gelassen. Doch die Mehrzahl der Häuser ist
desolat, teilweise eingestürzt und trägt die Schilder „for sale“. Wer kauft
eine venezianische Steinruine?
Den Tag mit Wein, gefüllten Paradeisern und den
Sonnenuntergang ausklingen lassen.
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