Ein zarter Sonnenstrahl lässt mich Hoffnung schöpfen auf
einen schönen Tag. Ich stehe auf und stehle mich mit Handtuch, Buch und einem
Teller Trauben, Joghurt mit Honig aus dem Zimmer. Ich gehe zum Pool der leicht
in der Morgensonne glänzte, das Panorama waren schwarze Hügel und eine dunkle
drohende Gewitterwolke unermesslichen Ausmaßes, die auch ohne Pause vor sich
hin grummelte. Der Anblick war beängstigend. Die Hoffnung auf einen sonnigen
Ausflugstag zum Achilleion saugte die Finsternis auf. Nach dem Schwimmen und
nach meinem kleinen Frühstück, das ich mir teilen musste mit drei Wespen, war
die Sonne von den schwarzen Wolken zugedeckt. Der Regen mit stundenlangem
Durchhaltevermögen setzte ein. Ich vertrieb mir die Zeit mit Bertha.
Nach einer freundlichen Aufforderung eine meiner köstlichen
Speisen zu kochen, stellte ich mich in die Miniküche und zauberte eine
Gemüse-Pasta. Es regnete schon wieder. Ich legte mich nach dem Essen zu einem
Schläfchen auf das Bett. Als meine Augen sich wieder öffneten, gab es blauen
Himmel und Sonnenschein. Träume ich noch? Nein. Ich kann nicht mehr liegen, ich
kann nicht mehr sitzen, ich will nicht schreiben – ein Ausflug muss her.
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