Was nun? Wieder in die Hauptstadt Kerkyra. Die beiden
Festungen, die engen Gassen, die Häuser, die Tavernen und Shops zu schön um es
nicht nochmals zu sehen.
Ein Café am Ufer mit Blick auf die alte Festung, ein Greek
Café, einen frisch gepressten Orangensaft und ein gutes Gespräch lassen mich das Leben
schmecken. Ich glaube es sind fast drei Stunden in dieser Idylle vergangen,
bevor ich in das Gassengewirr eintauchte. Heute war um einiges weniger an Menschenmassen
unterwegs als beim letzten Besuch. Ich glaube es liegt daran, dass kein
Monsterschiff die Touristengruppen mit roten Aufklebern, gelben Aufklebern und
bauen Aufklebern, jeder mit einem treibenden Guide durch die Stadt gefegt
werden.

Die Stadt gefällt mir und zeigt sich fassettenreich. Rund um
das Rathaus zeigen sich schöne Reliefdarstellungen. Das versteinerte
Phäakenschiff – Stadtwappen von Korfu zeigt sich in der Mitte des Gebäudes.
Der britische Gouverneurspalast präsentiert sich als großes
und imposantes Gebäude. Heute befindet sich darin das Museum für asiatische
Kunst. Wer hätte das gedacht?
Als die Sonne ihre Kraft verlor, fuhren wir wieder nach
Mirtiotissa um am Strand den letzten Sonnenuntergang dieses Urlaubs ohne
Abreisestress zu genießen.
Kann die Sonne ohne Bedeckung auf die Erde strahlen, dann
zeigt sie sich unerbittlich und verbrennt was nicht im Schatten weilt. Wir die
Sonne von einer Wolke bedeckt, dann wird die Luft so kühl, dass mein Hals nach
einem Schal verlangt. Über das Wetter und seine Zustände gibt es immer etwas zu
berichten.






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