Freitag, 19. September 2014

Corfu / Osten: Kerkyra die Hauptstadt

Das Moped ist heute noch gemietet. Die Insel ist abgefahren, abfotografiert, verglichen, begangen, bewundert und bestaunt worden.

Was nun? Wieder in die Hauptstadt Kerkyra. Die beiden Festungen, die engen Gassen, die Häuser, die Tavernen und Shops zu schön um es nicht nochmals zu sehen.





Ein Café am Ufer mit Blick auf die alte Festung, ein Greek Café, einen frisch gepressten Orangensaft und ein  gutes Gespräch lassen mich das Leben schmecken. Ich glaube es sind fast drei Stunden in dieser Idylle vergangen, bevor ich in das Gassengewirr eintauchte. Heute war um einiges weniger an Menschenmassen unterwegs als beim letzten Besuch. Ich glaube es liegt daran, dass kein Monsterschiff die Touristengruppen mit roten Aufklebern, gelben Aufklebern und bauen Aufklebern, jeder mit einem treibenden Guide durch die Stadt gefegt werden.

Die Stadt gefällt mir und zeigt sich fassettenreich. Rund um das Rathaus zeigen sich schöne Reliefdarstellungen. Das versteinerte Phäakenschiff – Stadtwappen von Korfu zeigt sich in der Mitte des Gebäudes.



Der britische Gouverneurspalast präsentiert sich als großes und imposantes Gebäude. Heute befindet sich darin das Museum für asiatische Kunst. Wer hätte das gedacht?

Als die Sonne ihre Kraft verlor, fuhren wir wieder nach Mirtiotissa um am Strand den letzten Sonnenuntergang dieses Urlaubs ohne Abreisestress zu genießen.

Kann die Sonne ohne Bedeckung auf die Erde strahlen, dann zeigt sie sich unerbittlich und verbrennt was nicht im Schatten weilt. Wir die Sonne von einer Wolke bedeckt, dann wird die Luft so kühl, dass mein Hals nach einem Schal verlangt. Über das Wetter und seine Zustände gibt es immer etwas zu berichten.

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